Welche Kosten kommen auf Sie zu?

  • Gesetzlich versicherte Personen

    Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten. Zunächst werden maximal fünf sogenannten probatorischen Stunden abgehalten, die dem sich Kennenlernen, der Diagnostik, der Zielsetzung und der Vorstellung der Methode dienen. Probatorische Sitzungen können Sie bei mehreren Therapeutinnen / Therapeuten wahrnehmen. Sie sind wichtiger als man zunächst denkt, denn die Beziehung zwischen Ihnen und der Therapeutin / dem Therapeuten ist entscheidend für den Erfolg der Therapie.

    Während der probatorischen Sitzungen wird ein Antrag auf Kostenübernahme der Psychotherapie bei Ihrer Krankenkasse gestellt. Dieser wird in der Regel ohne Probleme bewilligt. Eine Ausnahme stellt es dar, wenn Sie innerhalb der letzten zwei Jahre bereits eine Psychotherapie gemacht haben. Dann wird die Krankenkasse in der Regel zunächst von einer Bewilligung absehen und es wird ein externer Gutachter eingesetzt. Dieser bekommt dann einen Bericht von der behandelnden Therapeutin / dem behandelnden Therapeuten und befürwortet auf Grundlage dieses Berichts die Kostenübernahme oder eben nicht. Zunächst werden meist 25 therapeutische Sitzungen Später gibt es noch die Möglichkeit, die Therapie zu verlängern. Das wird dann mit Ihnen zusammen besprochen.

  • Privatversicherte Personen

    In der Regel übernimmt die private Versicherung die Kosten für eine Psychotherapie. In welchem Ausmaß hängt dabei von der jeweiligen Police ab. Wenden Sie sich hierzu für weitere Informationen an Ihre Versicherung.

    Die Gebühren richten sich dabei nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP)

  • Beihilfeberechtigte Personen

    Auch die Beihilfestelle erstattet in der Regel die Kosten für eine Behandlung in unserer Praxis. Entsprechende Unterlagen erhalten Sie bei Ihrer Beihilfestelle.

  • Selbstzahler

    Sie können die Kosten für eine Behandlung oder Beratung in unserer Praxis natürlich auch selbst tragen. Grundlage der Abrechnung bei Selbstzahlern  ist die Gebührenordnung für Psychotherapeuten GOP.

  • Ausfallhonorar

    Sollten Sie einen Termin verpassen und dies nicht 24 Stunden vorher angekündigt haben, so wird Ihnen ein Ausfallhonorar in Höhe von 60 Euro in Rechnung gestellt. Im Krankheitsfalle wird von dieser Regel gegen ein ärztliches Attest abgesehen. Diese Regelung ergibt sich, da solche Ausfalltermine kaum aufgefangen werden können, da wir eine Terminpraxis betreiben.